Das Vorgehensmodell zur humanzentrierten KI-Geschäftsmodellentwicklung in Form eines Workshopkonzeptes und praktischen Tools, wie den AI Business Model und AI Ethics Cards, unterstützt Unternehmen dabei Geschäftsmodelle durch KI zu erweitern und dabei ethische Herausforderungen und Nutzerwünsche frühzeitig einzubeziehen.

Entwicklungsstand

Evaluierung und Optimierung

Wissenschaftliche Fundierung

Entwicklung und Konkretisierung

Erste Erprobung in der Praxis

Evaluierung und Optimierung

Fertig für den praktischen Einsatz

Welches Problem liegt in vielen Unternehmen vor?

Der Mehrwert durch die Integration von KI-Lösungen in Geschäftsmodelle ist vielen Unternehmen bewusst. Interviews zeigten, dass insbesondere kleinere Unternehmen Schwierigkeiten haben, die Vielfältigen Möglichkeiten in bestehende Geschäftsmodelle zu integrieren oder passende neue KI-Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ferner bestehen für vielfältige Unsicherheit, wie mangelnde Akzeptanz der Lösungen oder Reputationsrisiken bei Misserfolgen. Es besteht ein Bedarf an zielgerichteter Inspiration zur Ideengenerierung und dem strukturellen Vorgehen der Geschäftsmodellentwicklung mit praktikabler Berücksichtigung von KI-ethischen Prinzipien.

Wie trägt das Tool zur Lösung des Problems bei?

Das Vorgehensmodell, unterstützt dabei die ethischen Konsequenzen der KI-Integration entlang des gesamten Entwicklungsprozesses aus verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen. Zusätzlich wird die Berücksichtigung vielfältiger KI-Lösungen bei der Ideengenerierung, durch Praxis-Beispiele auf den Business Model Cards, unterstützt.

Wie wird das Tool im Unternehmen angewandt?

Interdisziplinäre Teams werden mit dem Workshopkonzept und den begleitenden Methodenkarten-Sets befähigt bestehende Geschäftsmodelle durch die Ergänzung von KI-Komponenten zu innovieren oder neue KI-Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die eingesetzten Methoden und Tools leiten sich aus dem Smart Service Design, Design Thinking und Value-based Engineering ab.

Mit welchem (zeitlichem) Aufwand für das Unternehmen geht die Einwendung einher?

Das Tool kann bestehende Prozesse und Workshopformate im Bereich der Geschäftsmodellentwicklung unterstützen, der Einsatz erfordert somit nicht notwendigerweise einen Mehraufwand. Die Geschäftsmodellentwicklung umfasst mehrtägige Workshops mit fünf bis zehn interdisziplinären Teilnehmenden aus Führungsebenen, Kundenrepräsentant*innen und Domänenexpert*innen, mitunter in mehreren Zyklen.

Welchen Mehrwert stiftet das Tool im Unternehmen?

Trägt dazu bei, dass vielfältigere Ideen für KI-Lösungen bei der Geschäftsmodellentwicklung berücksichtigt werden und die Implementierung nach ethischen Standards forciert wird. Das trägt zum Vertrauensaufbau bei Kunden und Partnern und der Risikoreduzierung in der Geschäftsmodellentwicklung bei.

Sollte das Thema der Geschäftsmodellentwicklung mit unseren Tools Ihr Interesse geweckt haben, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht. Zu Evaluationszwecken stellen wir die Moderationswerkzeuge gerne kostenlos zur Verfügung und führen Workshops in Ihrem Unternehmen durch.

Das Workshopkonzept und die Moderationswerkzeuge wurden mit Expert*innen, die regelmäßig Business Model Workshops durchführen, evaluiert. Weiteres Feedback aus Forschung und Praxis wurde durch die Präsentation auf einer wissenschaftlichen Konferenz (AMA Winter 2026), sowie der Ausstellung auf internen Messen, eingeholt.

Einzelne Phasen des Vorgehensmodells sowie Methoden und Tools wurden im Rahmen der Potenzialanalyse mit vier Praxispartnern (Pilot 1-4) angewandt und getestet. Darauffolgend wurde das Value-based Design of AI Business Model iterativ modifiziert.

Darüber hinaus wurden ausgewählte Service-Design-Methoden, AI Business Model Cards und AI Ethics Cards in mehreren Durchläufen des praxisnahen Projektseminars „KIbox“ angewandt, um KI-basierte Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln. Eine Gruppe des Seminars hat basierend auf den Projektergebnissen ein Start-up (namens SparMahl) gegründet.

AnsprechpartnerInnen
Marie-Christin Barton
Marie-Christin Barton
Industrial Sales and Service Engineering
Kathrin Nauth
Kathrin Nauth
Industrial Sales and Service Engineering
Lisa Skrzyppek
Lisa Skrzyppek
Industrial Sales and Service Engineering