Mensch im Mittelpunkt der Künstlichen Intelligenz
Fünfte HUMAINE Frühjahrsmesse setzt starkes Signal für die Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet
Die fünfte HUMAINE Frühjahrsmesse XL verwandelte das Bochumer O-Werk am 26. Februar 2026 in einen lebendigen Treffpunkt für Innovation und Zukunftsgestaltung. Rund 200 Gäste erlebten in festlicher Atmosphäre nicht nur die aktuellen Entwicklungen rund um menschzentrierte Künstliche Intelligenz (KI) aus dem Kompetenzzentrum HUMAINE, sondern feierten auch die Eröffnung der „Route Zukunft. ARBEIT IM POTT“. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung war branchenübergreifend unüberhörbar: KI muss für und mit den Menschen entwickelt werden.
Der Mensch im Mittelpunkt der Transformation
Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen oder im Personalwesen – die Messe beleuchtete unterschiedlichste Facetten des KI-Einsatzes. Die verschiedenen Gesprächsformate haben gezeigt wie groß das Potenzial ist, wenn technologische Innovation und soziale Verantwortung zusammengedacht werden. In angeregten Diskussionen und beim intensiven Networking wurde deutlich: Im Zentrum steht immer die verantwortungsbewusste Technologienutzung im Einklang mit der individuellen und organisationalen Entwicklung.
Bestärkende Impulse und vielfältige Formate
Bereits die Eröffnung der Messe wurde von bestärkenden Grußworten begleitet, die die immense Bedeutung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit und die erfolgreiche Startphase für den HUMAINE Network e.V. hervorhoben. Der Parlamentarische Staatssekretär des BMFTR, Matthias Hauer, machte in seiner Grußbotschaft deutlich, dass die Arbeitsforschung auch zukünftig in der High-Tech-Agenda der Bundesregierung eine wichtige Rolle spielen wird. Diese positiven Impulse zogen sich als roter Faden durch das gesamte Programm. In einer abwechslungsreichen Mischung aus praxisnahen Sessions und anregenden Diskussionsrunden wurde der Einsatz von KI in der Arbeitswelt greifbar gemacht. Diese vielfältigen Formate boten den Teilnehmenden nicht nur wertvollen Wissenstransfer aus Forschung und Praxis, sondern auch reichlich Raum für intensives Networking und fachlichen Austausch auf Augenhöhe.
Erfolgreicher Auftakt für die „Route Zukunft. ARBEIT IM POTT“
Neben dem starken Bühnenprogramm zog die Eröffnung der neuen „Route Zukunft. ARBEIT IM POTT“ – eine Kooperation mit der Route Industriekultur – die Gäste in ihren Bann. Auch hier wurde die Reichweite der Initiative bereits in den Grußworten deutlich: Der Rektor der Ruhr-Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Paul, sah im HUMAINE Ansatz wichtige Impulse für die Exzellenzstrategie in der Universitätsallianz Ruhr. Der Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Jörg Lukat, würdigte unseren Beitrag für die Stadtgesellschaft. Die Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr gibt uns den Rückhalt für das Ausstellungkonzept der „Route Zukunft. ARBEIT IM POTT“ und der Künstler Emil Schult krönt dies durch seine Handschrift.
Die ersten Besucherinnen und Besucher, die an den exklusiven Führungen durch die Ausstellung im RUB-Makerspace teilnahmen, zeigten sich restlos begeistert von den interaktiven und greifbaren Visionen der Arbeitswelt von morgen.
Auszeichnung regionaler Vorreiter: Der HUMAINE Award
Ein Highlight der Frühjahrsmesse war die Verleihung der HUMAINE Awards durch den Vorstand des HUMAINE Network e.V., mit denen herausragende Ansätze für humanzentrierten KI-Einsatz in der Region gewürdigt wurden:
- In der Kategorie „Transformation“ ging die Auszeichnung an das Bochumer Traditionsunternehmen Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei GmbH für die partnerschaftliche Erarbeitung einer Rahmenbetriebsvereinbarung KI.
- Den Award in der Kategorie „Innovation“ sicherte sich das Dortmunder Technologie-Unternehmen MotionMiners GmbH für seine innovativen Ansätze, die datenbasierte Optimierung mit einem klaren Fokus auf die Beschäftigten verbinden.
Beide Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie der Einsatz von KI mit Blick auf den Menschen gelingen kann.
Fotos © RUB, Marquard


































