Das Jahr ist fast um und wir freuen uns über einen schönen Abschluss für den KI-Entwickler:innen Arbeitskreis.

Viele deutsche Brücken wurden bereits in den 1970er Jahren erbaut und nähern sich ihrer letzten Lebensphase.  Detailierte Inspektionen sind unabdingbar für ihren Erhalt, aber aufwendig und teuer. In einem interdisziplinärem Kooperationsprojekt versuchen die Lehrstühle für „Informatik im Bauwesen“, „Regelungstechnik“ und „Künstliche Intelligenz und Formale Methoden“ der Ruhr-Universität dieses Problem zu lösen und den steigenden Inspektionsaufwand mit modernster Technik zu bewältigen.

Drohnen fliegen die Brücken hierbei zentimetergenau ab, kartieren sie mithilfe leichtgewichter Kameras und analysieren das Bildmaterial gleichzeitig auf einem mitgeführten Chip, um eventuelle Beschädigungen direkt festzustellen. Die Anforderungen an die eingesetzten KI-Modelle sind dabei streng: Sie müssen sowohl effizient auf flugfähiger Hardware laufen als auch genauestens kalibriert werden, um verlässliche Unsicherheitsschätzungen zu liefern.

Wie man das hinbekommt, hat uns Dr. Marcel Neuhausen am 1.12.2025 in seinem spannenden Vortrag mit dem Titel „Towards Automated Support for Bridge Inspections: Uncertainty-Aware Mapping of Damages“ erklärt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Vortragenden und den Teilnehmern des Arbeitskreises für die rege Diskussion im Anschluss!

Das Organisationsteam des KI Entwickler:innen Arbeitskreises wünscht frohe Feiertage und freut sich auf ein neues Jahr 2026 mit weiteren spannenden Themen!