Die Zukunft mit KI betrifft uns alle – insbesondere junge Menschen, die noch vor ihrem Einstieg ins Berufsleben stehen.
In unserem Schülerlabor zeigen wir Schüler:innen der Oberstufe unter anderem, wie Berufe mit KI im Team aussehen können. Dabei geht es nicht einfach darum, Ängste zu nehmen und ihnen zu sagen, dass „alles gut“ wird, sondern vor allem darum, ihnen zu zeigen, dass ihre Zukunft eine Gestaltungsfrage ist. Oft tragen Schüler:innen uns die Sorge zu, dass es die Jobs, die sie sich heute vorstellen, in 10 Jahren schon gar nicht mehr gibt. Sie haben Eltern, die Jahrzehnte beim gleichen Arbeitgeber verbracht haben; das schätzen sie für sich selbst als unmöglich ein. Wir hören auch die Frage danach, ob Fähigkeiten, die sie heute erlernen, nicht in naher Zukunft von einer Maschine übernommen werden können, und genau hier wird der Austausch interessant.
Wir sprechen mit den Schüler:innen über Verantwortung, die KI-Systeme nicht allein tragen kann, für die immer Fachkräfte notwendig sind. Die Schüler:innen bemerken, dass kritisches Denken und Hinterfragen wichtiger denn je sind.
Klar, ihre Zukunft ist zu einem Grad ungewiss, aber wir können den Einsatz neuer Technologien erforschen, sie in Frage stellen und alle Beteiligten in einen Dialog miteinander bringen.
Die Schülerlabore sind für uns eine wahnsinnig tolle Möglichkeit, die Gedanken der jungen Generation zu hören, die vor ihrer Berufswahl steht. Mit unserer Ausstellung können wir viele ihrer Fragen beantworten, ihnen unterschiedliche Lösungen aufzeigen und dem Gestaltungsspielraum von KI-Technologien eine Bühne geben, zu der junge Menschen einen Zugang finden. Es macht uns immer wieder große Freude, unsere Forschung so auch neuen Zielgruppen zugänglich zu machen



