💡 Wie lässt sich Unternehmenswissen so sichern und aufbereiten, dass es nicht nur auffindbar, sondern wirklich nutzbar wird? Und welche Rolle kann dabei die KI spielen?💡
Diese Frage stand gestern Abend im Mittelpunkt unseres HUMAINE #Ideenlabors „Unternehmenswissen neu gedacht – Wie KI Wissen nutzbar macht“.
Mit knapp 40 Teilnehmenden haben wir diskutiert, wie KI-gestützte Wissenssysteme Unternehmen dabei unterstützen können, Wissen zu strukturieren, zu bewahren und in konkrete Anwendung zu bringen.
Zum Auftakt gab Prof. Dr. Uta Wilkens eine Einführung in die Bedeutung von KI-Kompetenzen im Arbeitsumfeld und zeigte erste Ergebnisse der Befragung im Rahmen des KI-Kompetenz-Radars.
In seiner Keynote gab Dr. Philipp V. Ramin spannende Einblicke in Unternehmenswissen, Wissensmanagement und die Frage, welche Möglichkeiten KI bietet, um Wissen langfristig zu sichern. Schnell wurde deutlich: Der Einsatz von KI ist nicht nur ein Technikprojekt, sondern immer auch ein Kompetenz- und Organisationsprojekt. KI-Kompetenz bedeutet weit mehr als Prompt Engineering, denn auch kritisches Urteilsvermögen, Überprüfung und der bewusste Umgang mit KI-generierten Ergebnissen bleiben essenziell.
Im anschließenden Praxisimpuls zeigte Moritz Sellhorn, Head of Digital Transformation & BPM bei thyssenkrupp Bilstein, wie KI-gestützte Wissenssysteme in der Praxis entstehen können. Besonders spannend war der Gedanke eines „Second Brain“ für Organisationen: KI kann Wissen bereits beim Einpflegen zusammenfassen, verknüpfen und kontextualisieren – und Suchprozesse dadurch deutlich effizienter machen. Gleichzeitig wurde klar, dass Skalierung, Qualitätssicherung und kontinuierliche Überprüfung zentrale Herausforderungen bleiben.
In der anschließenden Paneldiskussion mit Dr. Philipp V. Ramin, Moritz Sellhorn, Jörg Brune, Global Engineering Director bei Ingersoll Rand, und Tim Reichert, Gründer der SOLANIUS GmbH, moderiert von Prof. Dr. Uta Wilkens, ging es um die Implementierung von KI-gestütztem Lernen in Unternehmen auf Basis von Expertenwissen. Die lebhafte Diskussion zeigte, dass das Potenzial hier riesig ist; doch Vertrauen entsteht nur durch nachvollziehbare Lösungen, transparente Prozesse und verlässliche Qualitätssicherung.
Bei Getränken, Snacks und vielen angeregten Gesprächen und Diskussionen klang der Abendim Forschungsbau ZESS anschließend aus.
Unser herzlicher Dank geht an die Speaker und Panelteilnehmer sowie alle Gäste für deninspirierenden Austausch und die vielen Impulse!




